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20. November 2013

PD Dr. Wolfgang Hillert, "Der Bonner Elektronenbeschleuniger ELSA: eine Großanlage zur Untersuchung kleinster Strukturen"

"Der Bonner Elektronenbeschleuniger ELSA: eine Großanlage zur Untersuchung kleinster Strukturen"

Vor 55 Jahren gelang in Bonn erstmalig die Inbetriebnahme eines stark fokussierenden Synchrotrons in Europa als ein historischer Meilenstein in  Entwicklung und Bau moderner Teilchenbeschleuniger. Seit diesem Zeitpunkt bildet die experimentelle Teilchenphysik einen Schwerpunkt der Bonner Forschungsaktivitäten. In der Folgezeit wurden die Experimentier­bedingungen in Bonn durch Bau und Betrieb größerer und leistungsfähigerer Kreisbeschleuniger kontinuierlich verbessert. Mittlerweile ist die Bonner Elektronen-Stretcher-Anlage „ELSA“ der größte Universitätsbeschleuniger Deutschlands und eine der weltweit wenigen Anlagen, an denen sogenannte Doppelpolarisationsexperimente durchgeführt werden können. Diese erlau­ben einen tieferen Einblick in die Kräfte im Mikrokosmos und die Struktur der Kernbausteine, aus denen alles Leben auf unserer Erde zusammen­gesetzt ist.

Wieso „braucht“ man dazu eigentlich eine so große Beschleunigeranlage und wie funktioniert sie? Wie werden polarisierte Elektronen- und Photon­enstrahlen erzeugt und was ist das Besondere an ihnen? Diese Fragen sollen im Vortrag und in der anschließenden Führung durch den Teilchen­beschleuniger geklärt werden.


PD Dr. Wolfgang Hillert (Physikalisches Institut)

Ort: Hörsaal 1, Physikalisches Institut, Nussallee 12, Bonn

 

 

 

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